Am 15.03.2021 kam unser H-Wurf zur Welt...

Nach einer relativ kurzen Eröffnungsphase legte unsere Kiwi am 15.März schnell mit guten Presswehen los. Leider zeigte sich nach kurzer Zeit und einer Untersuchung Kiwis durch mich, ein Tumor in vogeleigröße, der sich im Geburtskanal gebildet hatte. Um kein Risiko für Kiwi und die Welpen einzugehen, fuhren wir sofort in eine Tierarztpraxis, um die Geburt unter Kontrolle fortführen zu können. Noch im Wartezimmer kam bereits eine wunderschöne Hündin zur Welt. Mit etwas Geschick und Mühe, halfen wir Ihr den Weg am Tumor vorbei, auf die Welt zu finden. Nur kurze Zeit später wurde auch schon der 2. Welpe geboren, ein kleiner Bub. Leider blieb seine Nachgeburt hinter dem Tumor hängen und versperrte den Ausgang  für den letzte Welpen. Die Zeit war zu lang, der Weg zu weit und so verlor unser kleines Sternenkind sein Leben. Eine wunderschöne Hündin, die wir rund 45 min versuchten zu reanimieren. Leider ohne Erfolg. Sehr traurig, aber dennoch froh, daß 2 Welpen den Weg geschafft hatten und wir unsere Kiwi unversehrt mit nach Hause nehmen konnten, fuhren wir heim. In den darauffolgenden Tagen verschlechterte sich leider nicht nur Kiwis Allgemeinzustand, sondern auch die Welpen wollten einfach keinen Saugreflex entwickeln. So fingen wir an, Milch aus Kiwis Zitzen auszustreichen und die beiden Welpen alle zwei Stunden, Tag und Nacht, damit zu füttern. Ein kleiner Erfolg. Kiwi selber wurde zeitgleich nochmals beim Tierarzt vorgestellt, wo wir mit Schrecken feststellen mussten, daß sie neben dem hormonabhängigen Tumor im Geburtskanal, auch eine Art Schwangerschaftsdiabetes entwickelt hatte und obendrein eine schwere Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Ein Schock... Viele Tage der Sorge um Kiwi und eine intensivmedizinische Betreuung folgten. Durch meinen Beruf als Tierarzthelferin war aber vieles einfacher und so konnte Kiwi diese Zeit mit uns gemeinsam, Zuhause durchstehen. Infusionen, Blutentnahmen, Medikamentengaben und vieles mehr zeichneten unsere Tage. Doch Kiwi erholte sich gut, wurde operiert und ist inzwischen außer Lebensgefahr. Täglich erfreuen wir uns an ihren großen Schritten, zurück ins Leben und mit etwas Glück, wird auch der Diabetes wieder verschwinden. Eine Erfahrung die keiner braucht und die evtl. so manchen Hündinnenbesitzer vor dem Abenteuer "wir möchten nur 1x Welpen haben" darüber nachdenken lässt, daß eben nicht alles einfach nur "Natur" ist. Wir hätten unsere Kiwi fast verloren....

Hope, Hündin

Die kleine "Hope" kam mit einem stolzen Gewicht von 406 g zur Welt

Happy, Rüde

Unser Mini-Mann "Happy" kam mit 296g zur Welt.

Unser Sternenmädchen

Unser Sternenkind hatte knapp 430g und wird immer in unserem Herzen bleiben. Gute Reise kleiner Schatz.


"Hope" mit 3,5 Wochen

"Happy" mit 3,5 Wochen